An unserer Schule in Granada versuchen wir immer, den Schülerinnen und Schülern die Geschichte und Traditionen der Stadt näherzubringen. Deshalb dachten wir, es wäre eine tolle Idee, sie zu einem der wichtigsten Feste Granadas mitzunehmen: dem Fest der schmerzhaften Maria.
Die Verehrung dieser Heiligen geht bis in die Anfänge des Christentums zurück und lebt bis heute weiter, vor allem durch eine manieristische Skulptur aus dem 16. Jahrhundert, die Gaspar Becerra zugeschrieben wird. Sie zeigt die Jungfrau Maria, wie sie Christus nach der Kreuzigung hält.
Im 18. Jahrhundert förderten die Bischöfe von Granada die Verehrung der Heiligen, indem sie 1704 eine Kapelle bauten und eine religiöse Bruderschaft gründeten. Ihren Höhepunkt erreichte diese Verehrung 1887, als Papst Leo XIII. sie zur Schutzpatronin von Granada erklärte.
Seitdem versammeln sich jedes Jahr am 15. September Tausende Gläubige zu ihrem Fest, das zu einem wichtigen Ereignis im kulturellen und spirituellen Leben der Stadt geworden ist. Deshalb fanden wir es eine großartige Idee, gemeinsam mit unseren Schülern an den Feierlichkeiten teilzunehmen.
Wir nahmen an der Prozession teil und gingen zusammen mit Menschen aus der ganzen Provinz. Wir brachten Blumen zur Jungfrau, wie es in der Tradition üblich ist und genossen die traditionellen Tänze und Süßigkeiten, die an diesem besonderen Tag überall in der Stadt zu finden waren.
Die Schüler waren von der Menschenmenge total begeistert und verbrachten einen sehr schönen und emotionalen Tag, an dem sie mehr über die schmerzhafte Maria, die Schutzpatronin der Stadt, erfahren konnten.






